U_ Stichworte_35_36_Wildern/Sägebock
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 U_ Stichworte_35_36_Wildern/Sägebock

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AutorNachricht
Ch.undWolfgang

Moderator
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Anzahl der Beiträge: 3347
Land:
Bundesland: Niedersachsen


BeitragThema: U_ Stichworte_35_36_Wildern/Sägebock   Fr Mai 08 2009, 21:27

35) Stichwort „wildern“

Die Wilddieberei war im Oberharz nicht selten. Gerade in Notzeiten häuften sich solche Fälle. Noch Ende der 1940er Jahre (am 23.8.1947) wurde der Polizeimeister H. Stein bei der Verfolgung eines Wilddiebes im oberen Siebertal erschossen.

36) Stichwort „Sägebock“

Früher, als es noch keine Holzschneidemaschinen gab, wurde das ganze Winterholz mit der Schrotsäge von Hand geschnitten. Um sich möglichst nicht bücken zu müssen, wurde bei diesen Arbeiten ein Sägebock verwendet, der zusammengeklappt weggestellt wurde.




35) Stichwort „wildêrn“
Friedrich Pieper , Bergstadt Sankt Andreasberg

Es Wilddiem wår bei dê Ewêrhårzr nett saltn un in dê Nuhtzeitn wuhrsch mehrschtns noch schlimmr. Noch in dê nennsnhunnêrtvarzichr Jåhr wuhr dr Pollêzeimestr Schtähn in ewêrn Siewêrtohl imgêlehcht, wierêr änn Wildschitz vrfollichtê.

36) Stichwort „Sahchêbock“
Friedrich Pieper, Bergstadt Sankt Andreasberg

Friehr, wies noch känê Holssahchmaschienê goh, wuhr es gansê Wintrhols mit dr Schruhtsahch vun Hand gêschniehtn. For dossmr sich nett bickn musstê, wuhr bei dissê Arrêbtn ä Sahchêbock gênummê, dardê forrn Wackschtelln zêsammêgêklappt wuhr.




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