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 VORSCHLAG: Nicht nur Gastronomie sondern auch Unterkünfte vorstellen

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AutorNachricht
Nykky

Fuchs
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Anzahl der Beiträge : 239

http://xn--im-grnen-himmel-3vb.de/blog

BeitragThema: Re: VORSCHLAG: Nicht nur Gastronomie sondern auch Unterkünfte vorstellen   Mi Feb 18 2009, 21:49

Zitat :
Personal-/Verwaltungsaufwand

Der Vorschlag von Harzmanni ist doch gut. Es geht ja nicht darum, da hier jemand damit beauftragt wird, jedes Gesuch sofort postwendend zu beantworten. Wer etwas weiß, kann sich an den Suchenden wenden, völlig egal ob Moderator oder Mitglied oder auch Gast, jeder kann wenn er will. Keiner muss....

Ich find die Idee Daumen rauf
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Maulwurf

Gast

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BeitragThema: Re: VORSCHLAG: Nicht nur Gastronomie sondern auch Unterkünfte vorstellen   Do Feb 19 2009, 13:51

Unterkünfte und Vermieter.
Nehmt es mir bitte nicht übel, aber ich finde es einfach gemein, den Grund für die Misere für den Oberharzer, (ich betone Oberharzer) Fremdenverkehr ausgerechnet bei den Vermietern zu suchen. Ein Fisch fängt am Kopf an zu stinken. Das ist nicht der Vermieter. Ich bin 72 Jahre alt und habe die Glanzzeit und den Niedergang des Harzer Fremdenverkehrs mit auch persönlichen Glanzzeiten und pechschwarzen Zeiten hautnah miterlebt. Aber nun den Vermietern den schwarzen Peter zuzuschieben, das ist mehr als gemein. Ein Vermieter würde sicher mehr in seine Ünterkünfte investieren, wenn die Infrastruktur stimmen würde und er sicher sein kann, daß sich diese Investition auch amortisiert.
Ich habe einen anderen Vorschlag: Wie wäre es, wenn die Forumsmitglieder, die nicht aus dem Sankt sind, mitteilen würden, was sie von St.Andreasberg erwarten. Und auch einmal in ihrem Bekanntenkreis eine Umfrage starten würden, was will ich im Harz in meinem Urlaub geboten bekommen. Es könnten dabei auch für den einzelnen Vermieter Anregungen sein. Also Nykky, sag doch mal was dir Andreasberg in einem 7 tägigen Urlaub bieten sollte.
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der Oderberger

Alter Harzfuchs
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BeitragThema: Re: VORSCHLAG: Nicht nur Gastronomie sondern auch Unterkünfte vorstellen   Do Feb 19 2009, 15:12

Maulwurf schrieb:
Unterkünfte und Vermieter.
Nehmt es mir bitte nicht übel, aber ich finde es einfach gemein, den Grund für die Misere für den Oberharzer, (ich betone Oberharzer) Fremdenverkehr ausgerechnet bei den Vermietern zu suchen. Ein Fisch fängt am Kopf an zu stinken. Das ist nicht der Vermieter. Ich bin 72 Jahre alt und habe die Glanzzeit und den Niedergang des Harzer Fremdenverkehrs mit auch persönlichen Glanzzeiten und pechschwarzen Zeiten hautnah miterlebt. Aber nun den Vermietern den schwarzen Peter zuzuschieben, das ist mehr als gemein. Ein Vermieter würde sicher mehr in seine Ünterkünfte investieren, wenn die Infrastruktur stimmen würde und er sicher sein kann, daß sich diese Investition auch amortisiert.
Ich habe einen anderen Vorschlag: Wie wäre es, wenn die Forumsmitglieder, die nicht aus dem Sankt sind, mitteilen würden, was sie von St.Andreasberg erwarten. Und auch einmal in ihrem Bekanntenkreis eine Umfrage starten würden, was will ich im Harz in meinem Urlaub geboten bekommen. Es könnten dabei auch für den einzelnen Vermieter Anregungen sein. Also Nykky, sag doch mal was dir Andreasberg in einem 7 tägigen Urlaub bieten sollte.



Hallo Maulwurf,

als alter Andreasberger - von 1939 - 1959 im Sankt und seitdem sporadisch jedes Jahr einmal da, kenne ich deine Probleme und kann dir nur 100%ig zustimmen.
Ich glaube kaum, dass ein Kenner der Szene behaupten würde, es liege an den Vermietern...
Hier hast du vollkommen recht: Das Dilemma ist so gewachsen. Von der Grenzöffnung angefangen, mit den Ostförderungen bis heute wo es zur Verarmung der West-Städte gekommen ist, weil der Urlauber natürlich in die komfortablen Orte fährt und das sind nun mal diese, die von unseren Fördermitteln gestützt wurden.
Dabei wurde der Westen total vergessen.
Ich glaube, das hat die Politik erkannt und auch bereits erste Massnahmen ergriffen.

Das hilft dir jetzt aber wenig, stimmt.

Wir vom Forum haben Nykky's Vorschlag mal aufgegriffen und hier eine Diskussions-Ebene geschaffen - vom Gast zum Gast - um Informationsbedarf vielleicht so zu lösen.

Schau dir das mal hier im Gastbereich an. Hier kann dann jeder Vermieter Stellung beziehen zu Anfragen oder Diskussionen.

Wir haben es gerade heute installiert.

Viel Erfolg wünsch ich dir mit deinem harten Geschäft;
nachdem du schriebst, dass du 72 Jahre alt bist müssten wir uns eigentlich kennen...

der Oderberger
Sohn vom Bruno Kammerhoff

PS.: Wenn ihr jetzt noch so einen Sommer bekommt, wie den letzten Winter, dann gehts doch wieder aufwärts. Die schöne Aussicht und die tollen Loipen kann euch keiner nehmen...


Im Wald der Hirsch gewaltig röhrt und freut sich wenn er Antwort hört!


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kuckuck

Moderator
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BeitragThema: Re: VORSCHLAG: Nicht nur Gastronomie sondern auch Unterkünfte vorstellen   Do Feb 19 2009, 19:41

Maulwurf schrieb:
Unterkünfte und Vermieter.
Nehmt es mir bitte nicht übel, aber ich finde es einfach gemein, den Grund für die Misere für den Oberharzer, (ich betone Oberharzer) Fremdenverkehr ausgerechnet bei den Vermietern zu suchen. Ein Fisch fängt am Kopf an zu stinken. Das ist nicht der Vermieter. Ich bin 72 Jahre alt und habe die Glanzzeit und den Niedergang des Harzer Fremdenverkehrs mit auch persönlichen Glanzzeiten und pechschwarzen Zeiten hautnah miterlebt. Aber nun den Vermietern den schwarzen Peter zuzuschieben, das ist mehr als gemein. Ein Vermieter würde sicher mehr in seine Ünterkünfte investieren, wenn die Infrastruktur stimmen würde und er sicher sein kann, daß sich diese Investition auch amortisiert.

Hallo Maulwurf!
Schön, daß Du Dich im Forum einbringst - viele trauen sich ja leider nicht.

Nun habe ich persönlich aber ein bißchen das Gefühl, etwas verpasst zu haben.
Wo und wann hat denn jemand den Vermietern die "Schuld" gegeben???



M.E. ging es hier, als das Thema angeregt wurde, um Tipps und Erfahrungsausttausch bezüglich der Unterkünfte.
Das können doch durchaus auch positive Dinge sein, die dort zur Sprache kommen.

Es ist richtig, daß die Erwartungen der Gäste bekannt sein sollten - aber die sind so unterschiedlich, wie die Menschen selbst auch.
Um nicht enttäuscht zu werden, erkundigt man sich ja eigentlich vorher über sein Quartier- früher über Prospekte, jetzt häufig übers Internet und wählt danach dann aus.

Wenn Gäste an ihrem gewählten Quartier etwas auszusetzen haben, gibt es auch immer mehrere Möglichkeiten: entweder wurden die Versprechungen im Flyer oder auf der homepage nicht eingehalten, oder es ist etwas schiefgelaufen und Gast oder Vermieter waren uneinsichtig,... da gibt es wohl auch viele Möglichkeiten.

Ich finde es aber gefährlicher, wenn die Gäste ihren Frust nirgendwo loswerden können, dann für sich entscheiden: da gehe ich NIE wieder hin und evtl. woanders noch Negativreklame machen (meist fällt dann pauschal der Name St. Andreasberg, Sieber oder wo auch immer). Das kann auch nicht von Vorteil sein.

Gut, nun ist das ja jetzt die Aufgabe, derer sich die GLC nun verstärkt annehmen will - und daß man es als Vermieter heutzutage nicht mehr leicht hat, ist auch klar. Das eigene Geld wird knapper, die Gäste haben hohe Ansprüche - man muss schon anständiges "Kram" vorweisen können und wenn man dann noch freundlich und hilfsbereit ist, ist das sicherlich auch gern gesehen.

Ich kann leider nur bestätigen, daß sich eher die schlechten Erfahrungen in den letzten Jahren und vor allem nachhaltiger rumgesprochen haben.
Ich weiß nicht, ob die jeweiligen Vermieter bis jetzt etwas an den Umständen geändert haben. (Vielleicht haben es die Vermieter aber auch nie erfahren, weil die Gäste nur unzufrieden abgereist ist, ohne ihm was zu sagen...???)
Es gibt eben, wie in der Gastronomie auch, schwarze Schafe und die machen leider auch am Allgemeinbild erheblichen Schaden.
So, ich hoffe, wir reden jetzt nicht alle am Thema vorbei (kann nämlich sein, daß ich das gemacht habe- bzw. nicht verständlich war, aber mir kamst Du bei dem obigen Beitrag leicht aufgebracht vor - und dann sollten wir schon gemeinsam versuchen, Mißverständnisse zu klären.
Also: ich bin bereit!!! Wink
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Gast

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BeitragThema: Re: VORSCHLAG: Nicht nur Gastronomie sondern auch Unterkünfte vorstellen   So Feb 22 2009, 14:28

Hallo kuckuck,

habe mit Interesse deinen Beitrag gelesen und sehr viel richtiges darin gesehen.
Da ich selbst als Vermieter und Vermittler von Urlaubsunterkünften selbstständig tätig bin, kann ich Dir in vielen Punkten nur zustimmen.

Ein großes Problem scheint mir wie anderswo auch der Fremdenverkehrsverband, VVV, Fremdenverkehrsbüro usw. zu sein, dort werden viele Fehler gemacht welche auch noch so gute Vermieter gar nicht wieder wett machen können. Wir erleben das tagtäglich bei unserer Arbeit mit dem Gast.
Zuhören, Beratung, Tipps und jederzeit ein freundlicher Umgangston gehören nicht unbedingt zu den Stärken der Büros, aber das ist auch nicht wirklich ein Wunder, arbeiten viele dieser Einrichtungen nicht gewinnorientiert sondern werden von den Gemeinden und Städten finanziert.

Ein privater welcher von diesem Geschäft seinen Lebensunterhalt verdienen muss, gibt sich sehr viel mehr Mühe mit dem Gast - sichert dieser Ihm doch sein Einkommen.
Er versteht sich als Dienstleister, während ich bei vielen dieser Fremdenverkehrsbüros das Gefühl habe auf der guten alten Amtsstube gelandet zu sein.
Hier haben Sie einen Prospekt und da noch einen Veranstaltungsplan und das war es.

Wir alle wissen das die Wünsche der Gäste rasant nach oben gestiegen sind, waren es früher sehr viel geringere Anforderungen die die Gäste an den Urlaubsort hatten, sind heute Mindestbedingungen wie z.B. Internetzugang, Wellnessmöglichkeiten, Schlechtwetterangebote, Sportangebote, höherwertige Unterkünfte usw.
Das alles muss natürlich auch finanziert werden, zumeist vom Vermieter oder von den Gemeinden/Städten. Dort liegt vieles im Argen (m.M.).
Man kann doch nicht ernsthaft einem Hotelgast empfehlen sich in einen Spielsalon im Dorf zu begeben weil sich dort der einzig öffentliche Internetzugang befindet.

Ein guter Gastgeber weiß auf die Frage seiner Gäste nach einer guten Speisemöglichkeit immer einen Tipp, wenn nicht - läuft etwas falsch.

Viele Gäste scheuen sich davor "Auge in Auge" mit dem Vermieter Ihm seine ehrliche Meinung zur Unterkunft zu sagen, darum schweigt er und fährt unzufrieden nach Hause.
Auch das erlebe ich jeden Tag im Geschäft, daher schreiben wir alle Gäste nach Rückkehr an und bieten Ihnen die Möglichkeit anonym auf einer vorbereiteten Seite Ihre ehrliche Meinung, Kritik und Lob, mitzuteilen. Nur so bekommen wir wirklich ehrliche Meinungen und können bei Problemen gegensteuern.

Man darf den Gast nicht einfach nach seinem Urlaub alleine lassen, man muss Ihm zeigen das er nicht nur ein Geldbringer war, sondern das uns wirklich an seinem Wohlfühlen gelegen war.
Das wäre eigentlich die Aufgabe eines guten Gastgebers.

Ich halte von Bewertungen sehr viel, wenn Sie ehrlich und für den Gastgeber nachvollziehbar sind, allerdings wird man diese nicht in Foren erhalten.
Da jeder Gast völlig unterschiedliche Vorstellungen von einem Urlaub hat, wird der eine gelungen schreiben und der andere schreibt "na Ja" und noch ein anderer fands gar "schrecklich".
Dem einen war das Bett zu hart, dem zweiten zu weich und dem dritten gar zu weich/hart Smile

Und das komische an den Bewertungen, wir werten alle Bewertungen eines Jahres für unsere Objekte aus, und verleihen am Ende des Jahres den Titel "Unterkunft des Jahres".
So wie ein Vermieter diese Auszeichnung bekommen hat, steigen seine Anfragen und Buchungen - so leicht lassen wir Gäste uns doch von Meinungen anderer leiten.
Allerdings wenn jemand diese Auszeichnung erhält, muss es auch wirklich gut sein. So viele Gäste können sich nicht irren.

Zur Restaurantbewertung;
Wir wurden auch schon sehr häufig von den Besuchern unserer Seite ( 850.000 Besucher p.Anno) darauf angesprochen doch sog. Tipps zu geben. Davon haben wir aus rechtlichen Gründen aber abgesehen. Man kann so ein Restaurant durch Bewertungen gegen die sich ein Betreiber nicht wehren kann wirklich schädigen. Das kann niemand wollen, ich denke der Markt regelt das von ganz alleine, niemand bietet lange schlechte Speisen an, das spricht sich im Dorf, in der Stadt und unter den Touristen gaaanz schnell rum.

Allerdings wenn mich mal jemand nach dem Hirschgulasch im Reberger Grabenhaus fragen würde, ich würde schreiben: Super

VG
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kuckuck

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BeitragThema: Re: VORSCHLAG: Nicht nur Gastronomie sondern auch Unterkünfte vorstellen   So Feb 22 2009, 16:07

Allerdings wenn mich mal jemand nach dem Hirschgulasch im "Rehberger Grabenhaus" fragen würde, ich würde schreiben: Super


Na, das ist doch was!
Und jeder weiß im Grunde auch, daß eine Restaurantempfehlung auch immer nur eine ganz persönliche Meinung sein kann - denn Essen ist nun mal "Geschmackssache".
Was mir schmeckt, muss einem anderen nicht unbedingt zusagen.
Aber wenn schon mal das "Flair" stimmt, die Bedienung nett ist und der Wirt womöglich flexibel, da kann doch schon mal gar nicht so viel schiefgehen.
Als Hausfrau weiß man selbst, wie schwierig es ist, es allen Familienmitgliedern recht zu machen - wie soll man da als Koch den Geschmack eines jeden treffen.

Vieln Dank für den ausführlichen Bericht eines Fachmannes(?) ! Liebe Grüße, Martina
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BeitragThema: Re: VORSCHLAG: Nicht nur Gastronomie sondern auch Unterkünfte vorstellen   Mo Feb 23 2009, 13:31

Vieln Dank für den ausführlichen Bericht eines Fachmannes(?) ! Liebe Grüße, Martina

@ Martina, ob Fachmann sei mal dahingestellt, wir probieren nur seit 11 Jahren Gästen einen positiv unvergeßlichen Urlaub zu ermöglichen/vermitteln.
Dafür machen wir halt so einiges was andere eben nicht machen - es kann unserer Meinung nach nicht alles sein, dem Gast einen Katalog in die Hand zu drücken und dann zu warten das er zum buchen mal wieder kommt.
Wir finden (und haben es bei unseren eigenen Urlaubsplanungen sehr oft vermisst) das eine persönliche Beratung aus eigener Erfahrung eben sehr viel besser ist als die heute übliche 08/15 Beratung die man in so vielen Reisebüros bekommt.
Nun gut die können natürlich nicht alles wissen und kennen, aber ich denke das es nicht zu viel verlangt ist das man sich schlau macht, jeder Mitarbeiter z.B. auf einen speziellen Urlaubsort oder zwei, statt das alle nur den Katalog kennen und ihn ohne jede Fachkompetenz an den Gast weiterreichen.

Unzufriedene Gäste gibt es eigentlich nicht, diese werden nach unserer Meinung gemacht.

Beispiel: Wenn eine Familie bei uns etwas sucht, fragen wir rundherum ab was wirklich gesucht wird, also in Bezug auf Umfeld, Lage, sind Kinder dabei, wenn Ja wie alt usw.
Dann suchen wir die in Frage kommenden Unterkünfte heraus und bieten diese dem Gast an. Auf seine eventuellen Fragen zu den verschiedenen Objekten, können wir Ihm alles beantworten, da wir zum einen alle Unterkünfte die wir anbieten selbst ausgesucht haben und zum anderen selbst mieten und bewohnen.
So und nur so können wir dem Gast eine ehrliche und zutreffende Empfehlung aussprechen. Und wenn ein Gast genau das bekommt was man Ihm verkauft hat, dann beginnt für Ihn der Urlaub schon mal positiv, da können dann auch ein paar Regentage nix dran ändern Laughing

Jetzt weiß ich nicht genau ob es zuviel verlangt ist das sich z.B. die Mitarbeiter eines Fremdenverkehrsbüro mit den eigenen Unterkünften (Vor-und Nachteilen) auskennen sollten, das Sie dem Gast zutreffende Freizeitangebote unterbreiten können und gaaanz wichtig, das ganze nett und freundlich rüberbringen können.
Ich denke das sollte möglich sein.

Und was wir auch für sehr wichtig halten, es muss zwischen dem Vermittler (also auch dem Fremdenverkehrsamt) und dem Vermieter eine sehr gute, enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit gewährleistet sein, es klappt nicht wenn jeder sein eigenes Süppchen kocht.

Dazu muss man aber kein Fachmann sein, sondern es reicht völlig wenn man sich mal selbst fragt "was erwarte ich von meinem Urlaub, meiner Unterkunft und meinem Vermieter" - so frei nach dem Motto "was ich nicht will das man mir tut..........."

VG
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Noldi

Bronze Fuchs
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BeitragThema: von Insulaner   Mo Feb 23 2009, 15:22

hallo Smile ich grüße Dich/Euch,
zu Deinen Ausführungen gibt es nicht`s hinzuzufügen, die Probleme (Beratung usw...) sind überall gleich,
denke ich Twisted Evil bei uns in Bayern, in einem Urlaubsgebiet, sieht es da auch nicht anders aus Evil or Very Mad
an einer Lösung arbeiten "Experten" schon soooo lange und finden keine Lösung scratch
Servus und viele Grüße
Dirk
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BeitragThema: Re: VORSCHLAG: Nicht nur Gastronomie sondern auch Unterkünfte vorstellen   Di Feb 24 2009, 13:34

Noldi schrieb:
hallo Smile ich grüße Dich/Euch,
zu Deinen Ausführungen gibt es nicht`s hinzuzufügen, die Probleme (Beratung usw...) sind überall gleich,
denke ich Twisted Evil bei uns in Bayern, in einem Urlaubsgebiet, sieht es da auch nicht anders aus Evil or Very Mad
an einer Lösung arbeiten "Experten" schon soooo lange und finden keine Lösung scratch
Servus und viele Grüße
Dirk

Hallo Dirk,

mal eine Frage "wieviele sog. Experten hast Du schon erlebt die eine praxistaugliche Lösung hervorbrachten?" Rolling Eyes
Es ist ganz einfach, wünscht Du das etwas gelint nehme einen praxiserfahrenen einfachen Mann von der Straße, willst du Bürokratie und jede Menge Probleme, nehme den Experten.

Ein ganz einfaches Beispiel: das betriebliche Vorschlagswesen; hier bedienen sich die sog. Experten (Ing./Dr./Prof. usw) der Ideen des einfaches Mannes (der Frau) um daraus Profit zu machen. Der kleine Mann /Frau erhält eine ebensolche Prämie, den Honig stecken die Experten ein.
Und komischerweise sind es gerade diese Vorschläge die den Experten helfen Ihr Chaos zu beherrschen.

Überall im Touristikbereich befindet man diese Experten, Sie denken einfach viel zu kompliziert - nehmt Ottonormalos die denken wie wir einfachen Menschen eben denken und es wird sicher besser werden.

Ich spreche da aus eigener Erfahrung, vor 11 Jahren wollten wir zusammen mit einem VVV (Fremdenverkehrsverein) unser Geschäft aufziehen - das was wir vorhatten haben die Damen und Herren Experten belächelt, heute stehen Sie kurz vor der Insolvenz weil alle (einschl. wir) anderen einfachen Leute die "Magie" des Internet viel schneller erkannt und für den Nutzer umgesetzt haben als die es nachholen konnten.
Die anderen Anbieter haben sich die Torte bereits geteilt, als die VVV Experten mit wahnwitzigen Geldern nachzuziehen versuchten. Es sind viele 100.000 Euros verbrannt worden und die Kunden (Vermieter und Gäste) haben sich inzwischen anders orientiert.

Nehmt mal private Vermieter (gerne die alten Hasen darunter) dazu ein paar Praktiker (Webdesigner /Programmierer/Grafiker) und setzt Euch zusammen. Ihr werdet ganz schnell merken wo der Schuh drückt.
VG
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